Schaefchn
Der Medieneinfluss

Zum "lebenswerten Leben", welches uns in ?1 unseres Grundgesetzes zugesichert wird, geh?rt auch ein Fernseher. Wenn ich da mal von mir auf andere schlie?en darf, so verbringen doch viele Leute eine gewaltige Menge an Zeit vor diesem Flimmerkasten, der uns zwar durch die Nachrichten, Wissenssendungen oder Dokumentation informiert und unseren Horizont erweitert, uns aber ebenso durch Soaps und Talkshows einf?ltig werden l?sst. Doch gerade die Werbung hat einen enormen Einfluss auf uns. Sie wirkt mit Bild-, Licht- und Toneffekten auf uns ein und zieht uns in den Bann des Produktes, das sie anpreist. Sicher geh?ren einige Sachen, die wir immer und immer wieder kaufen, weil sie uns gefallen, zu unserem Standart, doch wird dieser durch die Werbung, die uns Dinge haben wollen l?sst, immer weiter vergr??ert. Nat?rlich ist Abwechslung etwas Gutes, aber man sollte sich von der Werbung und allem, was das Fernsehen, das Radio und die Zeitung zu bieten hat, nicht zu sehr einnehmen lassen und erstmal ?berlegen, ob man das wirklich alles braucht.
3.1.06 12:19


Ein Fehler der Natur?

Die "Liste" derer, die unser Vertrauen genie?en, ist selten l?nger als die derer, die uns egal sind oder die wir verabscheuen. Doch wieso ist es viel einfacher, die Menschen, die wir m?gen, zu verletzten, als die, die wir nicht m?gen? Die Antwort liegt auf der Hand, denn die Menschen, mit denen wir befreundet sind, legen gr??eren Wert auf unsere Worte und denken dar?ber nach, wie wir gewisse Dinge sehen und meinen. Wenn wir aber den Leuten, die wir verabscheuen und die uns verabscheuen, sagen, dass wir dies tun, so werden sie es sich kaum im gleichen Ma?e zu Herzen nehmen. Ist das nicht ein Fehler der Natur, dass es leichter ist den Menschen weh zu tun, denen wir vertrauen und die uns vertrauen. Manchmal ist ja sogar die Wahrheit, von Freunden in zu harten Worten ausgedr?ckt, ein schmerzender Akt.
4.1.06 14:16


Die Seele

Plato beschrieb die Seele als etwas Unsterbliches, das als emotionsloser Gast, ja fast als Gefangener, Zeit unseres Lebens in unserem K?rper verweilt und den Tod als h?chste Erl?sung sieht.
Doch kann das stimmen? Wenn die Seele keine Gef?hle hat, was denn dann? Im Prinzip bestehen wir doch alle aus einem Skelett - aus Knochen und Organen, aus Blut und Gelenken. Wenn es nicht den Unterschied zwischen Mann und Frau, Schwarz und Wei?, Alter und Gr??e g?be, so w?ren wir eigentlich alle gleich. Doch da ist noch etwas in unserem K?rper: Unsere Seele. Sie ist es erst, die uns lebendig und einzigartig macht, uns sp?ren und denken l?sst. Wenn man diese ganze "Seelen-Geschichte" einmal so betrachtet, dann ist man gezwungen Platos These zu widerlegen. Und wer hat nun Recht?
5.1.06 13:00


Lebensrausch

Ein st?ndiger Wandel ist das Leben,
Man kann stoppen weder Zeit noch Raum.
Die Uhr zu verdrehen bleibt ein ew'ger Traum,
Unaufhaltsam, so ist es eben.

Du bekommst das Vergangene nicht zur?ck.
So nimmt das Leben seinen Lauf:
Die Ver?nderung h?rt niemals auf!
Genie?e es mit Heiterkeit,
Denn auf der Suche nach Best?ndigkeit
Geht verloren davon das letzte St?ck.
6.1.06 11:33


Ich bin wie ich bin

Es gibt auf der Welt niemanden, der so ideal ist, dass man ihn als perfekt bezeichnen kann. Ein jeder hat seine Ecken und Kanten, Macken und Eigenheiten, doch gerade die sind es doch, die ihn zu dem Menschen machen, der er ist. Wieso versuchen wir dennoch st?ndig die Menschen in unserem Umfeld zu ?ndern? Im Grunde sind wir doch alle kleine Perfektionisten, die sich ihre eigene kleine Welt um sich herum aufgebaut haben und versuchen ihre Freunde ihrem pers?nlichen Ideal anzupassen. Doch wie oft soll man noch gesagt bekommen, was anderen an einem nicht passt, in der Hoffnung, dass man etwas dagegen unternimmt? Solange, bis sie verstanden haben, dass nur man selbst sich wandeln kann und nur dann, wenn man es wirklich will, denn aus sich einen anderen Menschen zu machen, ist bei Weitem nicht einfach. Wenn man es n?mlich zu oft gesagt bekommt, wird man so ?trotzig?, dass man sich weigert, sich anzupassen.
Doch warum soll ich mich verstellen, wenn ich es nicht will? Klar, ich bin kein einfacher Mensch, das habe ich aber auch nie behauptet! Ich bewundere jeden, der es schafft, mit mir befreundet zu sein, doch bin ich nicht bereit mir jeden einzelnen Tag anzuh?ren, was meinen Freunden an mir nicht gef?llt. Ich hasse es nun einmal, wenn Leute die deutsche Sprache "vergewaltigen" und sich nicht auszudr?cken verstehen, ich hasse es, wenn man sich bei mir einhakt, wenn meine Ohren kalt sind, wenn man mein Vertrauen missbraucht oder mir immer das sagt, was ich h?ren will, damit ich endlich still bin. Und ich kann auch nichts dagegen machen, dass ich auf Spongebob und Verliebt in Berlin stehe, auch wenn ich wei?, dass das eigentlich banal ist. Ich kann nichts daf?r, dass ich Singen liebe und meine F?higkeit, meine Gef?hle lyrisch in Worte zu fassen, anwende. Ich sage gerne meine Meinung und zwar jedem, auch wenn ihr das unversch?mt findet. Ich genie?e es, mich ?ber andere lustig zu machen, manchmal passiert das sogar schon ganz automatisch, und heftiger, als ich es beabsichtigt habe. Aber ich meine meine Sp??e nie b?se und das solltet ihr wissen. Habt ihr euch schonmal ?berlegt, dass ich eventuell ?ber euch l?chele, um euch zu zeigen, dass auch ihr nicht so perfekt seid, wie ihr es von mir erwartet zu sein? Und wenn ich einmal ausnahmsweise schweige, dann k?nnte es auch sein, dass ich nachdenke, denn ich bin gegen eure festgefahrene ?berzeugung NICHT immer beleidigt. "Manchmal muss man, um geh?rt zu werden, den Mund halten" Stanislaw Jerzy Lee hat das gesagt und damit hat er verdammt recht.
Es widerstrebt mir jedem alles zu sagen, das hei?t dann aber nicht, dass ich denen, denen ich es sage, oder die es auf anderem Wege herausfinden, mehr vertraue. So ist das Leben! Es gibt Dinge, die will man lieber f?r sich behalten.
Soviel zu mir, ich wei? eigentlich nicht, warum ich das alles schreibe, denn von euch, meine lieben Freunde, zieht es ja doch niemand in Erw?gung meinen Blog zu lesen, wo er euch doch nur noch einen zus?tzlichen Anlass gibt, mich zu kritisieren. Aber ich wollte es einfach mal gesagt haben. Es ist extra nicht in Gedichtform, da ja einige Verst?ndnisprobleme damit zu haben scheinen. Doch seid versichert; Meine Worte sind mit Bedacht gew?hlt. Die Zeit, die ihr damit verschwendet, mir zu sagen, wie ihr mich gerne h?ttet, solltet ihr lieber damit verbringen, zu akzeptieren, dass ich bin wie bin!

"Ein Freund ist einer, der alles von dir wei? und dich trotzdem liebt"
(Anonym)
11.1.06 19:15


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